2020 ist alles anders. Daher verzichten wir dieses Jahr ganz bewusste auf Weihnachtsgeschenke an unsere Kunden und Geschäftspartner und möchten stattdessen gern regionale Vereine und Stiftungen unterstützen. Getreu dem Motto: Spenden statt Geschenke. Vorschläge kamen dabei von den Mitarbeitern der agex.

Wir freuen uns sehr zum Jahresausklang fünf Organisationen mit einer Spende von jeweils 1000 Euro unterstützen zu können, die uns besonders am Herzen liegen.  

Unter den Gesichtspunkten „Wahrheit und Digitalisierung“ gehen die Zuwendungen an folgende regionale Vereine und Institutionen:

CORRECTIV Recherchen für die Gesellschaft

CORRECTIV ist das erste spendenfinanzierte Recherchezentrum in Deutschland.
Als vielfach ausgezeichnetes Medium stehen sie für investigativen Journalismus.  Sie bringen systematische Missstände ans Licht und stärken eine demokratische und offene Zivilgesellschaft. Sie lösen öffentliche Debatten aus, beteiligen Bürgerinnen und Bürger an ihren Recherchen und fördern Medienkompetenz mit Bildungsprogrammen. Das finden wir sehr sinnvoll und wollen das Engagement gern fördern.

Mehr Informationen zum CORRECTIV entnehmen Sie bitte der Internetseite: https://correctiv.org/

Wadzeck-Stiftung

Durch einen persönlichen Bezug zur Organisation sprach sich eine Kollegin für die Wadzeck Stiftung aus. Aufgrund der Corona Situation unterliegen die Kinder und Jugendlichen (im Alter von 4 bis 13 Jahre) in den dortigen Wohngruppen strikten Ausgangsbeschränkungen. Soziale Kontakte sind stark eingegrenzt bis auf Wohngruppenmitglieder und Wochenendbesuchen bei den Eltern.

Ein Tablet sei zwar seit neustem vorhanden, jedoch keine PCs oder andere technische Geräte, um Kontakt mit Freunden oder Klassenkameraden zu pflegen. Zumal Homeschooling unter diesen Umständen kaum möglich ist. Mit der Spende wollen wir den Wohngruppen die Anschaffung von Tablets und Laptops ermöglichen.

Mehr Informationen zur Stiftung entnehmen Sie bitte der Internetseite: https://www.wadzeck-stiftung.de/

Schlaufüchse Berlin e.V.

Gern wollen wir den Verein beim Ausbau seiner digitalen Bildungsangebote mit einer Spende helfen. Die Schlaufüchse wollen trotz Corona mit simplen Mitteln einen qualitativen Unterricht anbieten. Dafür haben sie einfache Übersichten zu Lerntools und Plattformen geschaffen, bieten Hilfe bei Erstellung schulinterner Lernplattformen an und haben didaktische Tipps und Tricks für einen möglichst effizienten Unterricht am Computer zusammengetragen.  Darüber hinaus bieten sie für Schüler Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung, Feriencamps etc. an. Dieses soziale Engagement wollen wir gern unterstützen.

Mehr Informationen zum Verein entnehmen Sie bitte der Internetseite: https://schlaufuchs-berlin.de

Förderverein der Thalia

Der Verein unterstützt schulische und außerschulischen Aktivitäten und fördert das Wohlergehen der Schüler der Thalia- Grundschule auf dem Gebiet der Bildung, Erziehung, der Kunst und Kultur sowie des Sports. Die Herausforderungen sind wie an vielen Berliner Grundschulen vielseitig und öffentliche Mittel wie so oft knapp. Verschiedene Projekte wie zum Beispiel die Verbesserung des Schulhofs, Modernisierungen oder Anti-Mobbing Programme können mit der Spendenaktion gefördert werden. Unsere Mitarbeiterin, die sich im Förderverein engagiert, freut sich sehr für die Entscheidung der Geschäftsführung und über die neuen Möglichkeiten, die sich daraus für die Grundschüler ergeben.

Mehr Informationen zum Verein entnehmen Sie bitte der Internetseite: https://www.thalia-fv.de/

Kinderhilfe e.V.

Jedes Jahr erkranken in Berlin und Brandenburg ca. 150 Kinder an Krebs und anderen schweren Krankheiten.Eine solche Diagnose trifft die betroffenen Familien meist völlig unvorbereitet. Ein Tiefschlag. Neben Resignation und Hilflosigkeit, machen sich oft Angst und Machtlosigkeit breit. Die Familien fallen meist in ein tiefes Loch.

Der Name des Vereins ist zugleich das Anliegen. Nicht nur der Austausch mit anderen betroffenen Familien, auch sozialrechtliche Beratung oder Nachsorge werden hier angeboten. Der Umgang mit der heimtückischen Krankheit und die gleichzeitige Bewältigung des Berufs- und Familienlebens stellen Familien vor große Schwierigkeiten.

Als Träger des DZI Spendensiegels und des Europäischen Spendensiegels helfen, unterstützen und begleiten sie betroffene Familien in den Beratungsstellen, durch individuelle Therapieangebote und stehen auch nach überstandener Krankheit durch Nachsorgereisen zur Seite. Dieses Engagement bedarf jeder Unterstützung, die es bekommen kann.

Mehr Informationen zum Verein entnehmen Sie bitte der Internetseite: https://kinderhilfe-ev.de/

Ein Plädoyer für freie Mitarbeiter in Unternehmen.

Die Digitalbranche meldet so viele unbesetzte Jobs und freiberufliche Projekte wie noch nie. In vielen Branchen herrschen enorme Engpässe an qualifizierten Fachkräften. Eigentlich sollen sie Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand sichern, sind aber auf dem Arbeitsmarkt schlicht Mangelware. Viele Unternehmen sind akut davon betroffen und sehen eine Gefahr ihrer Geschäftsentwicklung. Ihnen fehlt für den langwierigen Recruitingprozess schlichtweg die Zeit. Doch ohne Experten bleiben Digitalisierungsthemen auf der Strecke. Ein Dilemma. Wie können Unternehmen sich also mit dem besten Know-how eindecken? Welche Vorteile bieten ihnen externe Mitarbeiter? Und warum sind freiberufliche Experten das i-Tüpfelchen im Projektgeschäft? Erfahren Sie, warum externe Fachkräfte der Knowhow-Booster für Ihr Unternehmen sind.

Clevere Chefs holen sich Wissen ins Haus

Know-how ist eine Sammlung von Kenntnissen und Erfahrungen in einem Fachgebiet. Oft wird ein spezielles Knowhow benötigt, um ein Projekt voran zu bringen bzw. um es überhaupt in Angriff zu nehmen. Ein freiberuflicher Experte ist gewinnbringend, umso mehr Knowhow er mitbringt. Der Erfolg eines externen Projektleiters resultiert aus seiner Flexibilität, sich schnell in neue, meist komplexe Aufgaben produktiv einzubringen. Er bildet sich in seinem Kompetenzfeld stetig weiter und umgibt sich mit einem Netzwerk aus anderen Experten. Er ist ein Unternehmer und trägt sein eigenes finanzielles Risiko. Dieser Umstand führt dazu, dass Freiberufler oft eine engagiertere Einstellung zur Arbeit haben, denn eine hohe Kundezufriedenheit sichert Weiterempfehlungen und damit oft Folgegeschäft. Bezahlt wird er nach Leistung. Der finanzielle Aufwand für Unternehmen ist planbar.

Die Experten auf Zeit setzen Projekte um und verlassen das Unternehmen wieder – der Digitalisierungssprung und das Knowhow aber bleiben.

Freiberufler: Großer Mehrwert mit Ansage

Naheliegend ist der Einsatz von freien Mitarbeitern, die zusammen mit dem Kernpersonal Projekte vorantreiben, in denen temporär spezielle Kenntnisse und Erfahrungen gebraucht werden, die nicht zum Tagesgeschäft zählen.

Ein aufschlussreicher Blick ins Projektgeschäft

Gern wollen wir als Expertenvermittler im IT- und Engineering Umfeld weitere Vorteile am Beispiel eines externen Projektleiters zusammentragen, die sich uns im Laufe der Jahre in Zusammenarbeit mit unseren Kunden herauskristallisiert haben. Ein Erfahrungsbericht.

Grundsätzlich wird erwartet, dass gerade Projektleiter integre, unabhängige Personen sind, die auf das Projekt und die Erreichung der Ziele fokussiert sind.  Obwohl näher an den verschiedenen Managementebenen eine Unternehmens arbeitend, sind externe Projektleiter nicht in internen Strukturen mit all ihren politischen und sozialen Befindlichkeiten eingebunden. Hier ist der Vertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer die Grundlage, nicht die innere Struktur des Auftraggebers.

Oft sind Projektleiter mit weiteren externen Strukturen verbunden, die genutzt werden, um den bestehenden Auftrag effizient und in einem fachlich hohen Niveau zu erledigen. Das sind aus unserer Erfahrung für Auftraggeber die stärksten Argumente, um gerade kritische Projekte an externe Auftragnehmer zu übergeben.

Neutralität: Der externe Projektleiter ist nicht durch Betriebsblindheit eingeschränkt. Seine breite Erfahrung ist seine Superpower. Er kann Chancen und Risiken von Einflussfaktoren schneller abschätzen und effiziente Lösungen einbringen.

Externe Projektleiter agieren sehr viel zielorientierter und damit effektiver. Sie müssen die Firmenphilosophie und die internen Vorgaben beachten und respektieren. Sie müssen auf die sozialpolitischen Formen wie Urlaube, Krankheiten o. ä. der Angestellten keine Rücksicht nehmen. Diese beeinflussen nur die Projektplanung als zu beachtende Komponente. Sie können sich diesen Strukturen jedoch nicht unterwerfen und sich einbinden lassen.  Sie können sich Weisungen nicht beugen. Sonst gefährden sie den Vertrag mit dem Auftraggeber. Daher ist es zielführender, wenn Zeit, Knowhow und Erfahrung aus Projekten mit anderen Auftraggebern in Absprache mit dem Auftraggeber selbständig eingeteilt werden.

In Phasen, in denen Abwesenheit vom Projekt geplant, ein Mittun nicht erforderlich ist, sind Projektleiter nicht da, sind nicht zu betreuen oder gar weiter zu bezahlen – sie kosten dem Auftraggeber nichts. Bei Krankheit genauso. Sie unterliegen auch nicht der internen Urlaubsplanung.

Durch das End- oder Abgabedatum im Dienst- oder Werkvertrag gibt es automatisch ein Vertragsende. Es muss nicht gekündigt werden.

Sollte es seitens anderer Projekte andere Tätigkeiten als vertraglich vereinbarte geben, so kann dies mit einem weiteren Vertrag vereinbart werden. Aber auch hier gilt, Freiberufler müssen diese anderen Arbeiten nicht ausführen, keinen neuen Vertrag unterschreiben. Es gilt Vertragsfreiheit.

Die Nutzung interner Arbeitsmittel durch den Projektleiter ist einzig dem Sicherheitsaspekt geschuldet. Planungsarbeiten, Verträge, Zieldokumente sind im geschützten Bereich des Kunden zu erstellen und dort zu nutzen. Er erhält einen Zugang mit speziell vom Kunden konfigurierter Hardware und Software. Hier wäre es geradezu sträflich, diese nach außen zu bringen. Sobald der Auftrag beendet ist, verbleiben alle Unterlagen beim Kunden. Kritisches kann gar nicht erst in falsche Hände kommen.

Für externe Projektleiter zählt einzig und allein der Projekterfolg.

Gerade Projektleiter sind damit weit entfernt, sich zu integrieren. Es gilt ebenso für andere Freiberufler. Für diese zählt „nur“ das Projekt des Kunden. Sollten Projektleiter darüber hinaus nett, höflich und freundlich zum Team und zu allen anderen Mitarbeitern des Kunden sein, dann ist das ein „GOODY“ und widerspricht nicht dem oben Gesagten.

Recruitierung via agex

Sollten Sie Bedarf an freien Experten (auf Zeit) für Ihre digitalen Projekte haben, sprechen Sie uns an. Zu unserer Leistung gehört es, Ihr Vorhaben zu verstehen und den passenden Experten mit dem gewünschten Knowhow zu finden. Gemeinsam mit Ihnen stellen wir Kriterien auf, die ein Kandidat erfüllen muss. Wir treffen für Sie eine Vorauswahl an geeigneten Kandidaten. In der Regel kennen wir unsere Berater persönlich und pflegen über Jahre Beziehungen zu ihnen.  

agex beschränkt sich nicht nur auf den Versand von Lebensläufen. Wir verstehen uns als begleitender Partner sowohl dem Auftraggeber als auch dem Beraternetzwerk gegenüber.

Und fürs Kleingedruckte

Im Vertrag mit dem Freiberufler sind wesentliche Punkte zu regeln:

  • Auftragsgegenstand und Auftragsdurchführung, insbesondere Projektbeschreibung
  • Vergütung (Honorar)
  • Vertraulichkeit/Unterlagen
  • Haftung
  • Datenschutz
  • Laufzeit/Kündigung
  • Sonstiges (Erfüllungsort, Gerichtsstand, Schriftform, salvatorische Klausel)

Die digitale Welt in der wir leben und arbeiten ist stark vernetzt. Mit einer Vielzahl von Geräten – oft mobil – greifen wir auf verschiedenste Anwendungen und IT-Systeme zu. Überall und jederzeit.

Nehmen wir das Beispiel „Homeoffice“. Das Sicherheitsrisiko für die Unternehmens-IT ist hier stark gestiegen. Schon allein durch den häuslichen Zugang und Zugriff auf IT-Systeme durch die Mitarbeiter steigen die Bedrohungsszenarien.

Hier ein Auszug der „Homeoffice-Gefahrenquellen“:  

  • Unzureichend geschützter VPN-Zugriff auf die eigenen Unternehmensserver, z.B. durch eine fehlende Firewall
  • Verwendung von Cloudlösungen mit stark variierenden Sicherheitsrisiken, z.B. durch nichteuropäische Cloudanbieter 
  • Fehlende Festplattenverschlüsselung, keine Multi-Faktor-Authentifizierung und ungesicherte E-Mailkommunikation
  • Keine Patches und Updates
  • Zunehmende Cyberangriffe: Phishing, Malware
  • Schwachstelle bei der Informationssicherheit „Mensch/ Mitarbeiter“ 

Dieses Exempel zeigt wie komplex und anfällig IT-Strukturen im Unternehmen allein von außen sein können. Eine weitere, nicht zu unterschätzende Komponente, sind die Gefahren von innen. Haben Sie schon von Innentäter gehört?

Das sind Mitarbeiter, die bewusst Systeme ihres eigenen Unternehmens kompromittieren. Sie verschaffen sich unberechtigt Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk, um dort gespeicherte Daten zu löschen, auszuspähen oder zu manipulieren. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz liegt das Verhältnis von Außen- und Innenangriffen bei 30 zu 70 Prozent.

Eine erschreckend hohe Zahl, die zeigt, dass Innentäter derzeit die größte Bedrohung für Unternehmen sind. Diese sind für IT-Entscheider schwierig zu definieren und zu identifizieren. Um sich vor solchen Sicherheitsvorfällen zu schützen, braucht es Strategien, Wissen und interne Protokolle.

IT-Sicherheitsbedrohungen sind so vielfältig wie die angebotenen Lösungsansätze.

Aktuell drängt sich daher ein altes Sicherheitskonzept in den Vordergrund: Das ZERO TRUST Modell. Die Devise: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Das ZERO TRUST Modell: moderne Cybersicherheit

Das Zero-Trust Modell basiert auf dem Grundsatz „never trust, always verify“. Es wird nicht mehr zwischen Außen und Innen unterschieden. Vertrauensvorschuss ist nicht mehr, jede und jeder wird gleichbehandelt und kontrolliert.

Das Prinzip dahinter: Es wird kein Unterschied zwischen Diensten, Anwendern und Geräten innerhalb oder außerhalb des eigenen Unternehmens-Netzwerks gemacht. Sämtlicher Verkehr muss geprüft werden und alle Anwender oder Dienste müssen sich authentifizieren.

Finden Sie mit agex SECURE den Experten, der Ihre Unternehmens-IT analysiert, aufsetzt und absichert.

IT Security: Wir vermitteln die Experten, die es dafür braucht.

Neben IT-Security Beratern gehören zu unserem Expertenkreis: Softwareentwickler (Programmierer, Frontend- und Backend-Entwickler, Datenbank-Entwickler, Full-Stack-Web-Entwickler, Desktop-Entwickler, Data-Scientist, CRM-, ERP- und CMS-Entwickler, Embedded-Entwickler, DevOps-Entwickler, etc.) Infrastrukturexperten wie Administratoren und IT-Architekten und viele mehr.

Der Erfolgssockel eines jeden Unternehmens ist die IT, dessen Stabilität und Sicherheit von existenzieller Bedeutung ist. Über IT sind wir intern und extern vernetzt – mit Kunden, Partnern und Kollegen. Wir tauschen komplexe, persönliche und schützenswerte Daten aus und sind stets in Verbindung mit dem Internet. Gerade diese digitale Vernetzung und Kommunikation muss vor potentiellen Gefahren geschützt werden, denn sensible Daten und interne Unterlagen gehören nicht in die falschen Hände.

Um dieses Risiko zu minimieren, gibt es sogenannte IT-Sicherheitsaudits (Security Audits) im Bereich der IT-Security.

Wann steht bei Ihnen das nächste Security Audit an? Und kennen Sie die verschiedenen Verfahren, um Sicherheitslücken und Schwachstellen in Ihrem Unternehmensnetzwerk aufzuspüren?

Wir stellen Ihnen drei Verfahren vor:

Schwachstellenscan
IT-SecurityVerfahren: Schwachstellenscan
IT-Security Verfahren: Penetrationstest
IT-Security Verfahren: Redteaming

Die Auswahl hängt vom Sicherheitsniveau Ihres Unternehmens bzw. des zu testenden Ziels ab. Unsere Stärke: Projekte verstehen, Spezialisten vermitteln und IT-Risiken minimieren.

IT-Security: Wir vermitteln die Experten, die es dafür braucht.

Wir freuen uns auf Sie.

Lesen Sie unter agex SECURE wie Sie Ihre IT sicher machen und den passenden Sicherheitsexperten finden.

Vor Beginn bis heute. Und wie sieht die Tendenz für die Zukunft aus? Ein Erfahrungsbericht.

Ausgangslage vor der Corona-Pandemie:

Wir als IT-Beratungsunternehmen und Expertenfinder im IT- und Engineering Umfeld schätzen den Austausch mit unseren Kunden und Beratern sehr sowie den technologischen Fortschritt. Sei es durch Digitalisierung, Automatisierung oder Arbeit 4.0.

Die digitale Transformation eröffnet uns und unseren Kunden dabei völlig neue Horizonte. Sie optimiert nicht nur einzelne Prozesse in den Unternehmen, sie verändert Strukturen, Organisationen, Denk- und Sichtweisen. Von der industriellen Produktion über die Energieversorgung und das Transportwesen bis hin zu Politik, Bildung und Gesundheit sind alle Lebensbereiche vom Wandel betroffen. Als Projektvermittler betrachten wir uns als ein Teil des Ganzen.

Digitale Transformation: Unternehmen brauchen eine Veränderungskultur. Change ist kein Projekt, sondern der neue Normalzustand.

Bei unseren Stammkunden erleben wir unentwegt diese Transformation und wie sie neue und radikale Geschäftsmodelle hervorbringt, wie innovative digitale Produkte und Services entstehen. Neue Wettbewerber und Start-Ups drängen auf die globalen Märkte und machen den großen und alteingesessenen Playern ordentlich Konkurrenz.

Die Erkenntnis, dass hinter jedem Problem eine digitale Lösung stehen kann, beschleunigt die digitale Transformation. Zukunftstechnologien wie KI, Blockchain, IoT, Big Data und Cloud Computing (PaaS / IaaS / SaaS) unterstützen diesen Prozess. Die digitale Revolution ist also in vollem Gange und lässt den IT-Projektmarkt außerordentlich wachsen und mit ihr den Hunger nach exzellenten IT-Experten. In erster Linie handelt es sich beim IT-Projektmarkt um einen Vermittlermarkt, der seit gut zehn Jahren zu einem der wachstumsstärksten in der deutschen Wirtschaft zählt. Hier sind passende Fachkräfte heiß begehrt und die Stunden- und Tagessätze der IT-Freelancer dementsprechend hoch.

Zukunftstechnologien: Innovative Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Sprich gute Zeiten für unsere freien Berater sowie für unsere langjährigen Kunden, die den existierenden Fachkräftemangel durch unsere Expertise abfedern konnten. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.  

Der durchschnittliche Stundensatz unter IT-Freelancern stieg in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich an. Tendenz steigend. Studien über und Befragungen unter IT-Experten noch vor der Corona-Krise zeigten nur eine Tendenz: mehr Einnahmen für IT-Freelancer.

Vor Corona: IT-Projektmarkt auf Wachstumskurs

Der Fachkräftemangel war hingegen für unsere Kunden herausfordernd. Knapp zwei Drittel der Unternehmen konnten mindestens jedes fünfte bereits budgetierte IT-Projekt nicht umsetzen, da ihnen die Fachkräfte mit IT- und Technologie-Know-how fehlten. Mit unserer Unterstützung und der erfolgreichen Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit unseren Beratern konnten wir den Mangel abfedern. Alles in allem gute Zeiten für alle Parteien.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branchen:

Und dann kam Corona mit erheblichen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und den IT-Projektmarkt. Die Folgen je nach Branche und IT-Segment fielen sehr unterschiedlich aus. Profiteure dieser Ausnahmesituation sind Kunden, die im Zusammenhang mit digitalen Arbeitsplätzen stehen, aufgrund der erhöhten Homeoffice-Nachfrage von Unternehmen, konnten sie mehr Software-Lizenzen vertreiben oder entsprechende IT-Infrastruktur einrichten inkl. VPN-Zugängen und Security-Lösungen.

Unternehmen, die vor der Krise digital gut aufgestellt waren, bewältigen die Krise erfolgreicher.

Ebenso günstig ist die Krise für das IT-Outsourcing-Geschäft, z.B. profitieren schon jetzt die Cloud-Anbieter. Einige unserer Kunden wollen sich mehr auf das Kerngeschäft fokussieren und versprechen sich durch die Auslagerungen in die Cloud enorme Kosteneinsparungen. Dieser Effekt wurde durch die Krise enorm verstärkt.   

In anderen Branchen wie z.B. der Industrie läuft es gegenteilig. Der Industriebereich wird kurzfristig und größtenteils die IT-Ausgaben massiv kürzen oder neu priorisieren. Automobilhersteller wie VW, Daimler oder BMW sowie deren Zulieferer mussten ihre Produktionswerke schließen. Hier wurden auf breiter Front IT-Projekte gestoppt oder zumindest pausiert, die nicht zwingend erforderlich sind mit der Folge, dass viele IT-Freiberufler gekündigt wurden. Auch viele standardmäßig anstehende Neubeschaffungen von IT-Ausrüstung werden vorerst wohl häufig zurückgestellt werden.

Industrie 4.0: Herausforderungen (nicht nur) in der Corona-Krise

Auswirkungen auf den Maschinen- und Anlagenbau: durch die Corona-Pandemie stark betroffenen Verkehrs- und Handelsnetzwerke kommt es zu Verzögerungen in den Lieferketten, d.h. Maschinen können nicht im gewohnten Maße ausliefern. Selbst dort, wo die Fertigung ohne große Einbußen weiterläuft, können Maschinen nicht ins Ausland geliefert werden, weil Einreisebeschränkungen in viele Länder bestehen und Servicetechniker und Anlageningenieure zur Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen vor Ort fehlen.

Die Corona Krise setzt der Bahnbranche schwer zu, da Fahrgäste ausbleiben und international sehr viel weniger Güter transportiert werden. Das Bundesverkehrsministerium sowie Vertreter der Bahnwirtschaft (u.a. Bündnis Allianz pro Schiene, Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE), Deutsches Verkehrsforum (DVF), um nur einige zu nennen) haben am 30.06. im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen Schienenpakt zur Stärkung des Bahnsektors unterzeichnet und den „Masterplan Schienenverkehr“ vorgestellt.  Mit dem Schienenpakt soll ein modernes Bahnsystem geschaffen werden, welches leistungsfähiger, pünktlicher, innovativer, leiser und klimafreundlicher ist. Vorgesehen sind bis 2030 fast 90 Milliarden Euro an Investitionen für das Schienennetz.

Schienenpakt: Mit der Digitalisierung und Automatisierung sind die Weichen für die Zukunft gestellt.

Mit dem Masterplan soll die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden, mehr innovative Fahrzeuge und Technologien zum Einsatz kommen und mehr Forschung betrieben werden. Gute Energie- und Mobilitätslösung sind weiterhin gefragt und halten das IT- und Engineering Projektgeschäft am Laufen.

Folgen der Corona-Pandemie auf unsere Kunden:

Wir stellen fest, die Unsicherheit in den Unternehmen wie sich die wirtschaftliche Situation weiterentwickelt, führt bei einigen Kunden zu Einstellungsstopps. Für das IT-Projektgeschäft sieht es unterschiedlich aus. Viele der laufenden IT-Projekte werden gestoppt, pausiert und auf unbekannte Zeit verschoben, weil Unternehmen ihre Mitarbeiter und Externe ins Home-Office schicken mussten oder durch die Krise Aufträge weggefallen sind.

Projekte, die vor der Pandemie begonnen wurden, laufen noch ungehindert weiter. Noch nicht angelaufene, aber geplante Projekte werden nochmal auf ihre Dringlichkeit und Notwendigkeit überprüft. Insgesamt hat sich das Projektaufkommen reduziert, aber es stagniert nicht überall und gewisse IT-Experten werden nach wie vor gesucht. Die Gründe für die Zurückhaltung auf Kundenseite sind nachvollziehbar.

Wann sich der IT-Projektmarkt wieder stabilisieren wird, ist derzeit schwer abzuschätzen.

CIOs bzw. IT-Leiter konzentrieren sich jetzt darauf, möglichst schnell Kosten zu optimieren. Das bedeutet, Investitionen werden auf ein Minimum reduziert und lediglich für Aktivitäten eingesetzt, die das Geschäft am Laufen halten. Das wird für die meisten Unternehmen und Organisationen im ersten Corona Jahr oberste Priorität haben. Zudem agieren IT-Projektleiter in Unternehmen derzeit zurückhaltend, da der Einkauf die Beschränkungen der Konzernleitung umsetzen muss. Und doch gibt es vermehrt Anfragen im Entwicklungsbereich. Softwareentwickler werden kontinuierlich gesucht.

Neben der Budgetplanung und der Projektsicherheit beim Kunden, zählt zu den aktuellen Herausforderungen der Onboarding-Prozess von externen Mitarbeitern. Bedingt durch den Lockdown können IT- und Engineering Fachkräfte nicht problemlos eingearbeitet werden. Weitere Hürden in der Einarbeitungszeit: das zur Verfügung stellen von Technik, Stichwort Remote Work, die dringend notwendige Wissensvermittlung sowie sicherheitsrelevante Aspekte wie Zutritts- und Zugangskontrolle. Glücklicherweise ist das nicht bei allen Unternehmen gegeben und variiert stark.

Zudem stellen wir fest, dass die Kommunikation zwischen den einzelnen Parteien (Kunde, Berater, Dienstleister) teilweise erschwert ist. Entscheidungswege gerade in Großkonzernen, ausgehend von der Konzernleitung bzw. Geschäftsführung über den Einkauf bis hin zum IT-Leiter, haben sich durch das Home-Office und die telefonische Erreichbarkeit weiter verlangsamt.

Aktuelle Auswirkungen auf unsere Berater:

Fakt ist, aktuell werden weniger IT-Freelancer gesucht und eingestellt. Für den IT-Projektmarkt bedeutet das im Umkehrschluss, mehr Freiberufler drängeln sich um die vorhandenen Projekte. Nach Jahren der positiven Einkommensentwicklung unter IT- und Engineering Fachkräften, fallen nun die Stundensätze für freie Mitarbeiter. Je länger die Krise anhält und die Projektverknappung existent ist, um so flexibler sind die Berater beim Stundensatz. Wir gehen aber davon aus, dass sich das in 1-2 Jahren wieder normalisieren wird.

IT-Vermittlermarkt: Trotz Krise werden IT-Experten gesucht.

Was hat sich bei den Beratern verändert? Die Nachfrage nach Remote Work ist gestiegen, genau wie die Reisebereitschaft. Eigentlich Paradox, aber erklärbar durch die begrenzten Projektangebote. Speziell Risikogebiete wie anfänglich in NRW wurden als vor Ort Einsätze von unseren Beratern gemieden, da das Infektionsgeschehen nicht richtig einschätzbar war. Hier beruhigt sich die Lage wieder. 

Der hohe Bewerbungseingang auf einzelne Projekte lässt darauf schließen, dass sich das Angebot an Projekten auf dem gesamten Projektmarkt weiterhin auf einem niedrigen Niveau befindet. Vermehrt erhalten wir Initiativbewerbungen von IT-Experten, die jahrelang in der Automobilbranche tätig waren. Nun auf Projektsuche sind sie bedeutend flexibler, was Standort und Stundensatz angeht. Ungewöhnlich für uns ist der Trend, dass einige Bewerber die Möglichkeit über AÜG/ANÜ zu arbeiten in Betracht ziehen oder sich gar eine Festanstellung vorstellen können.

Prognose zum IT-Projektmarkt:

Die Corona Krise wird noch eine sehr lange Zeit nachwirken. Abhängig von der Branche und der wirtschaftlich-globalen Aufstellung des Unternehmens fallen die Auswirkungen sehr unterschiedlich aus. Es gibt Gewinner und Verlierer. Gleichwohl bleibt die Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung hoch.

IT-Projektmarkt: Gewinner und Verlierer des Shutdowns

Die Krise zeigt die Schwäche einiger Branchen und Unternehmen bezüglich veralteter Strukturen und Geschäftsprozesse auf. Zugleich zeigte sich deutlich, dass manuelle Prozesse im Lockdown langsamer oder gar nicht abgewickelt werden konnten. Dagegen aber digitale und automatisierte Prozesse ungestört weiterlaufen konnten. Diese Erkenntnisse sollten den Trend zur Digitalisierung weiter beschleunigen.

Remote Work wird üblicher sein. Dies wird u.a. dem Trend in Richtung Prozessautomatisierung weiteren Auftrieb geben und entsprechende IT-Investitionen begünstigen. Wenn sich die Lage wieder normalisiert, erwarten wir eine Repriorisierung der IT-Projekte, z.B. auch im Maschinen- und Anlagenbau: Der ohnehin erkennbare Trend in Richtung Automatisierung wird sich ebenso verstärken wie die Nachfrage nach Lösungen zur Fernüberwachung von Maschinen und Anlagen sowie Remote Services.

Waren Maschinenbetreiber bislang zurückhaltend, den OEMs ihrer Anlagen Fernzugriffsrechte zu gewähren, werden sie künftig wohl offener für diese Lösungen sein. Dort wo Fertigungsunternehmen Schwierigkeiten hatten mit Unterbrechungen in der Supply Chain werden wohl verstärkt IT-Projekte priorisiert werden, die darauf abzielen, die Supply Chain transparenter zu machen und Risiken früher zu erkennen, um darauf schneller reagieren zu können, z.B. durch den Einsatz von KI-Lösungen.

Elektromobilität: Corona-Krise kann eine Chance sein

Bestenfalls verhilft die Corona Krise dem Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland und damit der Automobilbranche. Durch digitale Angebote, die den Customer-Lifetime-Value steigern, haben OEM bessere Chancen, sich schnell von der Krise zu erholen, künftiges Wachstum voranzutreiben und ihr Geschäft widerstandsfähiger zu machen. Hersteller sollten daher nicht warten, bis die Krise vorbei ist, sondern jetzt die Motoren starten und ihre digitale Business-Transformation beschleunigen.

Abschließend möchten wir festhalten: Gerade in Krisenzeiten wollen wir für unsere Kunden und Berater da sein, den persönlichen Kontakt halten und das gemeinsame Fundament stärken. Im Zentrum unseres Wirkens steht eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Dies gilt ebenfalls für Lieferantenbeziehungen und für unsere eigenen Mitarbeiter.

Oder anders gesagt, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit.