Die Informationstechnologie ist der Erfolgssockel eines jeden Unternehmens, dessen Stabilität und Sicherheit von existenzieller Bedeutung ist. Über IT sind wir intern und extern vernetzt – mit Kunden, Partnern und Kollegen. Wir tauschen komplexe, persönliche und schützenswerte Daten aus und sind stets in Verbindung mit dem Internet. Gerade diese digitale Vernetzung und Kommunikation muss vor potentiellen Gefahren geschützt werden, denn sensible Daten und interne Unterlagen gehören nicht in die falschen Hände.

Um dieses Risiko zu minimieren, gibt es sogenannte IT-Sicherheitsaudits (Security Audits) im Bereich der IT-Security.

Wann steht bei Ihnen das nächste Security Audit an? Und kennen Sie die verschiedenen Verfahren, um Sicherheitslücken und Schwachstellen in Ihrem Unternehmensnetzwerk aufzuspüren?

Wir stellen Ihnen drei Verfahren vor.

IT-SecurityVerfahren: Schwachstellenscan
IT-Security Verfahren: Penetrationstest
IT-Security Verfahren: Redteaming

Die Auswahl hängt vom Sicherheitsniveau Ihres Unternehmens bzw. des zu testenden Ziels ab.

Unsere Stärke: Projekte verstehen, Spezialisten vermitteln und IT-Risiken minimieren.

IT-Security: Wir vermitteln die Experten, die es dafür braucht.

Lesen Sie unter agex SECURE wie Sie Ihre IT sicher machen und den passenden Sicherheitsexperten finden.

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Vor Beginn bis heute. Und wie sieht die Tendenz für die Zukunft aus? Ein Erfahrungsbericht.

Ausgangslage vor der Corona-Pandemie:

Wir als IT-Beratungsunternehmen und Expertenfinder im IT- und Engineering Umfeld schätzen den Austausch mit unseren Kunden und Beratern sehr sowie den technologischen Fortschritt. Sei es durch Digitalisierung, Automatisierung oder Arbeit 4.0.

Die digitale Transformation eröffnet uns und unseren Kunden dabei völlig neue Horizonte. Sie optimiert nicht nur einzelne Prozesse in den Unternehmen, sie verändert Strukturen, Organisationen, Denk- und Sichtweisen. Von der industriellen Produktion über die Energieversorgung und das Transportwesen bis hin zu Politik, Bildung und Gesundheit sind alle Lebensbereiche vom Wandel betroffen. Als Projektvermittler betrachten wir uns als ein Teil des Ganzen.

Digitale Transformation: Unternehmen brauchen eine Veränderungskultur. Change ist kein Projekt, sondern der neue Normalzustand.

Bei unseren Stammkunden erleben wir unentwegt diese Transformation und wie sie neue und radikale Geschäftsmodelle hervorbringt, wie innovative digitale Produkte und Services entstehen. Neue Wettbewerber und Start-Ups drängen auf die globalen Märkte und machen den großen und alteingesessenen Playern ordentlich Konkurrenz.

Die Erkenntnis, dass hinter jedem Problem eine digitale Lösung stehen kann, beschleunigt die digitale Transformation. Zukunftstechnologien wie KI, Blockchain, IoT, Big Data und Cloud Computing (PaaS / IaaS / SaaS) unterstützen diesen Prozess. Die digitale Revolution ist also in vollem Gange und lässt den IT-Projektmarkt außerordentlich wachsen und mit ihr den Hunger nach exzellenten IT-Experten. In erster Linie handelt es sich beim IT-Projektmarkt um einen Vermittlermarkt, der seit gut zehn Jahren zu einem der wachstumsstärksten in der deutschen Wirtschaft zählt. Hier sind passende Fachkräfte heiß begehrt und die Stunden- und Tagessätze der IT-Freelancer dementsprechend hoch.

Zukunftstechnologien: Innovative Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Sprich gute Zeiten für unsere freien Berater sowie für unsere langjährigen Kunden, die den existierenden Fachkräftemangel durch unsere Expertise abfedern konnten. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.  

Der durchschnittliche Stundensatz unter IT-Freelancern stieg in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich an. Tendenz steigend. Studien über und Befragungen unter IT-Experten noch vor der Corona-Krise zeigten nur eine Tendenz: mehr Einnahmen für IT-Freelancer.

Vor Corona: IT-Projektmarkt auf Wachstumskurs

Der Fachkräftemangel war hingegen für unsere Kunden herausfordernd. Knapp zwei Drittel der Unternehmen konnten mindestens jedes fünfte bereits budgetierte IT-Projekt nicht umsetzen, da ihnen die Fachkräfte mit IT- und Technologie-Know-how fehlten. Mit unserer Unterstützung und der erfolgreichen Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit unseren Beratern konnten wir den Mangel abfedern. Alles in allem gute Zeiten für alle Parteien.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branchen:

Und dann kam Corona mit erheblichen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und den IT-Projektmarkt. Die Folgen je nach Branche und IT-Segment fielen sehr unterschiedlich aus. Profiteure dieser Ausnahmesituation sind Kunden, die im Zusammenhang mit digitalen Arbeitsplätzen stehen, aufgrund der erhöhten Homeoffice-Nachfrage von Unternehmen, konnten sie mehr Software-Lizenzen vertreiben oder entsprechende IT-Infrastruktur einrichten inkl. VPN-Zugängen und Security-Lösungen.

Unternehmen, die vor der Krise digital gut aufgestellt waren, bewältigen die Krise erfolgreicher.

Ebenso günstig ist die Krise für das IT-Outsourcing-Geschäft, z.B. profitieren schon jetzt die Cloud-Anbieter. Einige unserer Kunden wollen sich mehr auf das Kerngeschäft fokussieren und versprechen sich durch die Auslagerungen in die Cloud enorme Kosteneinsparungen. Dieser Effekt wurde durch die Krise enorm verstärkt.   

In anderen Branchen wie z.B. der Industrie läuft es gegenteilig. Der Industriebereich wird kurzfristig und größtenteils die IT-Ausgaben massiv kürzen oder neu priorisieren. Automobilhersteller wie VW, Daimler oder BMW sowie deren Zulieferer mussten ihre Produktionswerke schließen. Hier wurden auf breiter Front IT-Projekte gestoppt oder zumindest pausiert, die nicht zwingend erforderlich sind mit der Folge, dass viele IT-Freiberufler gekündigt wurden. Auch viele standardmäßig anstehende Neubeschaffungen von IT-Ausrüstung werden vorerst wohl häufig zurückgestellt werden.

Industrie 4.0: Herausforderungen (nicht nur) in der Corona-Krise

Auswirkungen auf den Maschinen- und Anlagenbau: durch die Corona-Pandemie stark betroffenen Verkehrs- und Handelsnetzwerke kommt es zu Verzögerungen in den Lieferketten, d.h. Maschinen können nicht im gewohnten Maße ausliefern. Selbst dort, wo die Fertigung ohne große Einbußen weiterläuft, können Maschinen nicht ins Ausland geliefert werden, weil Einreisebeschränkungen in viele Länder bestehen und Servicetechniker und Anlageningenieure zur Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen vor Ort fehlen.

Die Corona Krise setzt der Bahnbranche schwer zu, da Fahrgäste ausbleiben und international sehr viel weniger Güter transportiert werden. Das Bundesverkehrsministerium sowie Vertreter der Bahnwirtschaft (u.a. Bündnis Allianz pro Schiene, Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE), Deutsches Verkehrsforum (DVF), um nur einige zu nennen) haben am 30.06. im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen Schienenpakt zur Stärkung des Bahnsektors unterzeichnet und den „Masterplan Schienenverkehr“ vorgestellt.  Mit dem Schienenpakt soll ein modernes Bahnsystem geschaffen werden, welches leistungsfähiger, pünktlicher, innovativer, leiser und klimafreundlicher ist. Vorgesehen sind bis 2030 fast 90 Milliarden Euro an Investitionen für das Schienennetz.

Schienenpakt: Mit der Digitalisierung und Automatisierung sind die Weichen für die Zukunft gestellt.

Mit dem Masterplan soll die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden, mehr innovative Fahrzeuge und Technologien zum Einsatz kommen und mehr Forschung betrieben werden. Gute Energie- und Mobilitätslösung sind weiterhin gefragt und halten das IT- und Engineering Projektgeschäft am Laufen.

Folgen der Corona-Pandemie auf unsere Kunden:

Wir stellen fest, die Unsicherheit in den Unternehmen wie sich die wirtschaftliche Situation weiterentwickelt, führt bei einigen Kunden zu Einstellungsstopps. Für das IT-Projektgeschäft sieht es unterschiedlich aus. Viele der laufenden IT-Projekte werden gestoppt, pausiert und auf unbekannte Zeit verschoben, weil Unternehmen ihre Mitarbeiter und Externe ins Home-Office schicken mussten oder durch die Krise Aufträge weggefallen sind.

Projekte, die vor der Pandemie begonnen wurden, laufen noch ungehindert weiter. Noch nicht angelaufene, aber geplante Projekte werden nochmal auf ihre Dringlichkeit und Notwendigkeit überprüft. Insgesamt hat sich das Projektaufkommen reduziert, aber es stagniert nicht überall und gewisse IT-Experten werden nach wie vor gesucht. Die Gründe für die Zurückhaltung auf Kundenseite sind nachvollziehbar.

Wann sich der IT-Projektmarkt wieder stabilisieren wird, ist derzeit schwer abzuschätzen.

CIOs bzw. IT-Leiter konzentrieren sich jetzt darauf, möglichst schnell Kosten zu optimieren. Das bedeutet, Investitionen werden auf ein Minimum reduziert und lediglich für Aktivitäten eingesetzt, die das Geschäft am Laufen halten. Das wird für die meisten Unternehmen und Organisationen im ersten Corona Jahr oberste Priorität haben. Zudem agieren IT-Projektleiter in Unternehmen derzeit zurückhaltend, da der Einkauf die Beschränkungen der Konzernleitung umsetzen muss. Und doch gibt es vermehrt Anfragen im Entwicklungsbereich. Softwareentwickler werden kontinuierlich gesucht.

Neben der Budgetplanung und der Projektsicherheit beim Kunden, zählt zu den aktuellen Herausforderungen der Onboarding-Prozess von externen Mitarbeitern. Bedingt durch den Lockdown können IT- und Engineering Fachkräfte nicht problemlos eingearbeitet werden. Weitere Hürden in der Einarbeitungszeit: das zur Verfügung stellen von Technik, Stichwort Remote Work, die dringend notwendige Wissensvermittlung sowie sicherheitsrelevante Aspekte wie Zutritts- und Zugangskontrolle. Glücklicherweise ist das nicht bei allen Unternehmen gegeben und variiert stark.

Zudem stellen wir fest, dass die Kommunikation zwischen den einzelnen Parteien (Kunde, Berater, Dienstleister) teilweise erschwert ist. Entscheidungswege gerade in Großkonzernen, ausgehend von der Konzernleitung bzw. Geschäftsführung über den Einkauf bis hin zum IT-Leiter, haben sich durch das Home-Office und die telefonische Erreichbarkeit weiter verlangsamt.

Aktuelle Auswirkungen auf unsere Berater:

Fakt ist, aktuell werden weniger IT-Freelancer gesucht und eingestellt. Für den IT-Projektmarkt bedeutet das im Umkehrschluss, mehr Freiberufler drängeln sich um die vorhandenen Projekte. Nach Jahren der positiven Einkommensentwicklung unter IT- und Engineering Fachkräften, fallen nun die Stundensätze für freie Mitarbeiter. Je länger die Krise anhält und die Projektverknappung existent ist, um so flexibler sind die Berater beim Stundensatz. Wir gehen aber davon aus, dass sich das in 1-2 Jahren wieder normalisieren wird.

IT-Vermittlermarkt: Trotz Krise werden IT-Experten gesucht.

Was hat sich bei den Beratern verändert? Die Nachfrage nach Remote Work ist gestiegen, genau wie die Reisebereitschaft. Eigentlich Paradox, aber erklärbar durch die begrenzten Projektangebote. Speziell Risikogebiete wie anfänglich in NRW wurden als vor Ort Einsätze von unseren Beratern gemieden, da das Infektionsgeschehen nicht richtig einschätzbar war. Hier beruhigt sich die Lage wieder. 

Der hohe Bewerbungseingang auf einzelne Projekte lässt darauf schließen, dass sich das Angebot an Projekten auf dem gesamten Projektmarkt weiterhin auf einem niedrigen Niveau befindet. Vermehrt erhalten wir Initiativbewerbungen von IT-Experten, die jahrelang in der Automobilbranche tätig waren. Nun auf Projektsuche sind sie bedeutend flexibler, was Standort und Stundensatz angeht. Ungewöhnlich für uns ist der Trend, dass einige Bewerber die Möglichkeit über AÜG/ANÜ zu arbeiten in Betracht ziehen oder sich gar eine Festanstellung vorstellen können.

Prognose zum IT-Projektmarkt:

Die Corona Krise wird noch eine sehr lange Zeit nachwirken. Abhängig von der Branche und der wirtschaftlich-globalen Aufstellung des Unternehmens fallen die Auswirkungen sehr unterschiedlich aus. Es gibt Gewinner und Verlierer. Gleichwohl bleibt die Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung hoch.

IT-Projektmarkt: Gewinner und Verlierer des Shutdowns

Die Krise zeigt die Schwäche einiger Branchen und Unternehmen bezüglich veralteter Strukturen und Geschäftsprozesse auf. Zugleich zeigte sich deutlich, dass manuelle Prozesse im Lockdown langsamer oder gar nicht abgewickelt werden konnten. Dagegen aber digitale und automatisierte Prozesse ungestört weiterlaufen konnten. Diese Erkenntnisse sollten den Trend zur Digitalisierung weiter beschleunigen.

Remote Work wird üblicher sein. Dies wird u.a. dem Trend in Richtung Prozessautomatisierung weiteren Auftrieb geben und entsprechende IT-Investitionen begünstigen. Wenn sich die Lage wieder normalisiert, erwarten wir eine Repriorisierung der IT-Projekte, z.B. auch im Maschinen- und Anlagenbau: Der ohnehin erkennbare Trend in Richtung Automatisierung wird sich ebenso verstärken wie die Nachfrage nach Lösungen zur Fernüberwachung von Maschinen und Anlagen sowie Remote Services.

Waren Maschinenbetreiber bislang zurückhaltend, den OEMs ihrer Anlagen Fernzugriffsrechte zu gewähren, werden sie künftig wohl offener für diese Lösungen sein. Dort wo Fertigungsunternehmen Schwierigkeiten hatten mit Unterbrechungen in der Supply Chain werden wohl verstärkt IT-Projekte priorisiert werden, die darauf abzielen, die Supply Chain transparenter zu machen und Risiken früher zu erkennen, um darauf schneller reagieren zu können, z.B. durch den Einsatz von KI-Lösungen.

Elektromobilität: Corona-Krise kann eine Chance sein

Bestenfalls verhilft die Corona Krise dem Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland und damit der Automobilbranche. Durch digitale Angebote, die den Customer-Lifetime-Value steigern, haben OEM bessere Chancen, sich schnell von der Krise zu erholen, künftiges Wachstum voranzutreiben und ihr Geschäft widerstandsfähiger zu machen. Hersteller sollten daher nicht warten, bis die Krise vorbei ist, sondern jetzt die Motoren starten und ihre digitale Business-Transformation beschleunigen.

Abschließend möchten wir festhalten: Gerade in Krisenzeiten wollen wir für unsere Kunden und Berater da sein, den persönlichen Kontakt halten und das gemeinsame Fundament stärken. Im Zentrum unseres Wirkens steht eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Dies gilt ebenfalls für Lieferantenbeziehungen und für unsere eigenen Mitarbeiter.

Oder anders gesagt, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit.

Zu Beginn der Corona-Pandemie berichteten wir über die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Freiberufler & Freelancer in Deutschland.   

Nun hat sich der Koalitionsausschuss Anfang Juni auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt. Ziel ist es, Wohlstand zu sichern und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen. Was genau beschlossen wurde, lässt sich im Eckpunktepapier nachlesen. Die für Freiberufler & Freelancer relevanten Informationen wollen wir hier aufführen.

Senkung der Mehrwertsteuer

Zur wirtschaftlichen Belebung wurde unter anderem der Mehrwertsteuersatzes von 19% auf 16% sowie 7% auf 5% gesenkt, befristet vom 01. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020. Insgesamt kostet das Mehrwertsteuerpaket rund 20 Milliarden Euro und soll den Konsum anregen.

Wenn wir hier von der Mehrwertsteuer sprechen, meinen wir für Freiberufler & Freelancer natürlich die Umsatzsteuer. Dienstleistungen, wie z.B. die Beratertätigkeiten unserer Experten, fallen unter den normalen Mehrwertsteuersatz von 19%, der ab 01. Juli temporär auf 16% sinkt.

Laut UStG ist die Mehrwertsteuer eine Pflichtangabe auf Rechnungen. Demnach gilt es zu beachten, wann die Leistung erbracht und nicht, wann die Rechnung gestellt wurde. Allein der Leistungszeitraum ist relevant.

Merksatz: Der anzusetzende Mehrwertsteuersatz richtet sich nach dem Leistungszeitraum!

Dazu zwei Beispiele:

  • Beratertätigkeit wird im Mai 2020 ausgeführt und im Juli 2020 wird die Rechnung dafür gestellt. Da der Leistungszeitraum im Mai 2020 liegt, muss die Rechnung mit 19 % MwSt. ausgestellt werden. 
  • Die Beratertätigkeit wird im Dezember 2020 ausgeführt und im Januar 2021 folgt die Rechnungsstellung, d.h. die Rechnung muss 16% ausweisen.

Wer unsicher ist, wendet sich an das zuständige Finanzamt oder an den Steuerberater.

Alternativ können Rechnungen mit Hilfe von online MwSt.-Rechner erstellt werden, um die Rechnungsbeträge für die Umsatzsteuer und Mehrwertsteuersenkung ab Juli 2020 mit 16% bzw. 5% korrekt berechnen zu lassen.

Steuern zinslos stunden und Vorauszahlungen anpassen (UStVA):

Steuer-Stundungen sind an und für sich nichts Neues und wurden vor Corona i.d.R. nur in Ausnahmefällen gewährt. Die Hürden dafür sind normalerweise groß. Zudem verlangt das Finanzamt oftmals Zinsen.

Freiberufler & Freelancer können jetzt und bis 31. Dezember 2020 um zinslose Steuerstundungen bitten. Auch die Herabsetzung der Vorauszahlung kann man bei seinem Finanzamt beantragen.

Einige Bundesländer zahlen darüber hinaus die bereits geleisteten Umsatzsteuersondervorauszahlungen für 2020 zurück. Dadurch stehen Freiberuflern & Freelancern kurzfristig mehr finanzielle Mittel (Liquidität) zur Verfügung. Die Zahlung der Steuerschulden kann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Und das, ohne dass Zinsen dazukommen!

Verlängerung der Abgabefristen und Verzicht auf Säumniszuschläge

Die gesetzlichen Abgabefristen bei Steuererklärungen ändern sich nicht. Allerdings können Steuerpflichtige jederzeit – auch rückwirkend – Anträge auf Fristverlängerung stellen. Das Finanzamt wird insbesondere bei den durch die Corona Krise unmittelbar und nicht unerheblich Betroffenen großzügig verfahren. Die Finanzämter sollen auf Vollstreckungsmaßnahmen, zum Beispiel Kontopfändungen oder Säumniszuschläge, bis Ende 2020 verzichten, wenn die fällige Steuerzahlung unmittelbar auf die Corona-Krise zurückzuführen ist.

Wir halten fest, die im Konjunkturpaket beschlossenen staatlichen Hilfen in Form temporärer Steuermaßnahmen bedeuten für Freiberufler & Freelancer schnelle und unkomplizierte Hilfe, die Kehrseite ist ein Mehraufwand bei der Steuererklärung und der Umsatzsteuervoranmeldung. Ob die Maßnahmen letztendlich ausreichen, um die Gruppe der Freiberufler & Freelancer vor existenzieller Not zu schützen, bleibt abzuwarten.

Wir machen darauf aufmerksam, dass dieser Beitrag lediglich dem unverbindlichen Informationszweck dient und keine Steuerberatung im eigentlichen Sinne darstellt. Insofern verstehen sich alle angebotenen Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Ihr agex Team

Gute IT-Sicherheit für Ihr Unternehmen bedeutet:

Funktionssicherheit, Betriebssicherheit, Informationssicherheit, Datensicherung und Datenschutz.

Bedauerlicherweise wird IT-Sicherheit erst relevant, wenn Wirtschaftsunternehmen durch Cyberkriminalität betroffen sind. Meist wird zu spät erkannt, dass sich Cyberkriminelle und Hacker bereits von außen in Netzwerke eingeschleust haben, um diese zu verschlüsseln, zu manipulieren oder sonstige Vorteile für sich daraus zu ziehen. Sie nehmen Einfluss auf wichtige IT-Infrastrukturnetze und können erhebliche Schäden anrichten.

Neben der Zivilgesellschaft zielen Cyberangriffe vermehrt und immer häufiger auf Produktionsanlagen, Energieversorgungsunternehmen, Banken, Versicherungen und diverse Organisationen und Institutionen ab. Aktuelle Trends von Cyberkriminalität umfassen Angriffe durch Ransomware, SpearPhishing bzw. Social Engineering und komplexe Hackerangriffe als Teil des Cyber-Terrorismus.

Die Folgen eines Cyberangriffs sind mannigfaltig und ein Horrorszenario für jedes einzelne Unternehmen. Diese Angriffe können zum Produktionsstillstand in der Industrie, zur Arbeitsunfähigkeit der Belegschaft, zum Verlust von Unternehmens- und Kundendaten (Datenverlust), Erpressung mit Lösegeldforderungen und Betriebsausfälle führen und somit Kosten in ungeahnter Höhe auslösen. Wir sprechen von einer existenzbedrohenden Angelegenheit, die nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch den Verlust von Knowhow bedeuten kann. Die Wiederherstellungskosten decken sich oft nicht mit weitaus günstigeren Präventionsmaßnahmen.

Zum wirtschaftlichen Denken gehört heutzutage IT-Sicherheit!

Darum sollten Unternehmen diese Gefahr nicht unterschätzen und die IT-Sicherheit zur Chefsache erklären. Mit der agex SECURE (Erfahren Sie mehr.) lassen sich auch für Ihre Organisation bedarfsorientierte IT-Sicherheitslösungen finden. Angesichts der steigenden Herausforderungen in der IT-Sicherheit inklusive der datenschutzrechtlichen Komplexität in Unternehmen kann die agex SECURE durch ihr Beraternetzwerk Ihnen die IT-Dienstleistung vermitteln, welche Sie für Ihren Unternehmens- und Projekterfolg benötigen.

IT-Security im Unternehmens- und Organisationskontext

agex SECURE – Mehr IT-Sicherheit mit unseren Beratern

Sie sind neugierig geworden? Durch unser qualitativ hochwertiges Experten-Netzwerk können wir Ihnen in den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensbereichen passgenaue IT-Security-Spezialisten anbieten. In unserem Portfolio finden Sie IT-Security Berater, IT-Security Administratoren, IT-Security Analysten, Cloud-Security Engineers, Datenschützer und viele mehr. All unsere Berater bringen die für Sie geeignete Expertise und das passende Skill-Set mit.

Ein unschätzbarer Vorteil für Ihr Unternehmen sind unsere zertifizierten IT-Security-Experten: Mit deren Zertifikat erhalten Sie Transparenz über den Ausbildungsstand, die Methodenkompetenzen und die Fähigkeiten unserer Berater.  

Stellen Sie hier Ihre Anfrage.

Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gern!

Telefon: +49 30-8321 57 200

Fax: +49 30-8321 57 2015

E-Mail: info@agex-it.de

Eine fachliche und persönliche Beratung steht im Zentrum unseres Wirkens – Wir setzen auf Berater- und Kundennähe und den direkten Austausch mit beiden Seiten.

Hilfe für KMUs in Zeiten der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie trifft Deutschland hart. Das Institut für Wirtschaftsforschung prophezeit Folgekosten von mehreren Hundert Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft und rechnet mit einem Verlust von über einer Million Arbeitsplätzen.

Um sich dem entgegenzustellen, setzt die Bundesregierung am 23.3.2020 einen Schutzschirm sondergleichen auf, um Großunternehmen, KMUs und Freiberufler schnell und unbürokratisch zu helfen. Der Schutzschirm für die Wirtschaft sieht Soforthilfen für kleine Unternehmen, auch mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden, mit bis zu 50 Milliarden vor. Neben unbegrenzten Liquiditätshilfen für Unternehmen, soll ein Wirtschaftsstabilisierungsfond mit Staatsgarantien mit 600 Milliarden Euro für Großunternehmen bereitgestellt werden sowie das Kurzarbeitergeld.

Die Kosten übersteigen damit alle bekannten Wirtschaftskrisen und Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland.

Selbst der Kollaps der US-Bank Lehman Brothers im Jahr 2008 und die damit verbundene weltweite Finanzkrise lässt erahnen, was auf uns zukommt. Damals beschloss die Bundesregierung mit 480 Milliarden Euro für die deutschen Banken das größte Hilfspaket der deutschen Geschichte.

Einen Finanzmarkt Stabilisierungsfonds, der den deutschen Steuerzahler rückblickend viel Geld kostete. Die Bilanz aus der damaligen Krise ist verheerend: Entlassungen und Konjunkturpakete, Eurokrise und Streit in Europa, Nullzinsen und Probleme bei der Altersvorsorge, Immobilienspekulation und steigende Miete. Vor allem die Nullzinspolitik der EZB lastet schwer.

Der niedrige Leitzins der EZB wirkt sich auf die Finanz-  und Wirtschaftswelt aus. Und das spüren wir als mittelständiges Unternehmen neben der aktuellen Corona-Krise nun vermehrt und fordern die Bundesregierung auf, neben dem Schutzschirm, Einfluss auf die Bankenwelt zu nehmen, damit KMUs wie wir keine Strafzinsen auf unsere Liquidität zahlen müssen. Aus unserer Perspektive handelt es sich um eine kleine Stellschraube mit großer Wirkung.

Liquidität in Gefahr: Strafzinsen auf Bankeinlagen

Zum Hintergrund: unser Unternehmen soll ab dem 1.April 2020 Strafzinsen von 0,5% ab einem Guthaben von 100 000,00€ an die hauseigene Geschäftsbank zahlen. Das ist in Anbetracht der Corona Krise absurd.

Die kleinen und mittelständigen Unternehmen benötigen Eigenkapital, um sich nicht zu überschulden und den Erfordernissen der ordentlichen Geschäftsführung gerecht zu werden. Wir sprechen ganz konkret von Liquidität und damit über die Fähigkeit eines jeden Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir benötigen die Liquidität, um unsere Geschäftspartner und Mitarbeiter pünktlich zu bezahlen.

Zurzeit werden von der EZB, der Bundesregierung und auch dem Berliner Senat umfangreiche Kredithilfen angeboten. Da ist gut und richtig. Absurd ist es aber Unternehmen dafür zu bestrafen, dass sie versuchen mit den Eigenmitteln so weit wie möglich durchzuhalten und erst finanzielle Hilfen in Anspruch zu nehmen, wenn dies nötig ist.

Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, diese absurden Strafzinsen abzustellen. Den Banken wurde in der Finanzkrise 2008 mit den Steuergeldern der Unternehmen und der Bevölkerung geholfen. Jetzt können die Banken etwas zurückgeben.

Die Zeiten erfordern eine größtmögliche Entlastung von Unternehmen.

Handeln Sie jetzt!